SCHACH IST SPORT! - Schachabteilung des SV Großhansdorf

Schachabteilung des SV Großhansdorf
DRK - Gebäude, Papenwisch 30, 22927 Großhansdorf
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SCHACH IST SPORT!

Schachabteilung
Joachim Felten, Spitzenspieler des SV Großhansdorf, gab hier am 11.08.2008 interessierten Kindern und Jugendlichen eine
Einführung
in das Schachspiel. Das ist 10 Jahre her; Smartphone, Tablet und Laptop steckten noch in den Kinderschuhen.

Inzwischen hat die Mehrzahl der SVG-Mitglieder - wie in vielen Schachvereinen - das Alter 50+ erreicht. Nachwuchs ist nicht in Sicht!

Begründungen:
Schach wird in unserer Gesellschaft nicht als Sportart wahrgenommen und den Gesellschaftsspielen wie Mensch ärgere Dich nicht, Malefiz,
Halma, Stadt-Land-Fluss, Teekesselspiel, Damespiel, Risiko und Monopoly
zugeordnet. Unter wikipedia.org steht "altes Zweipersonen-
brettspiel
". Im Unterschied zu Russland, China, Indien etc. hat die deutsche Bildungspolitik den Wert des Schachs nicht erkannt.
Schach gehört seit 1999 zu den zurzeit 69 offiziell vom  Internationalen Olympischen Komitee anerkannten Sportarten, doch der FIDE ist
die  Aufnahme in die olympischen Sportarten bis heute nicht gelungen.
Nun soll eSport (elektronischer Sport, der am Computer oder
Spielekonsolen ausgetragen wird)
olympische Disziplin werden; warum dann nicht auch Schach?
 
"Wissenschaftliche Studien belegen, dass das Schachspiel für Kinder und Jugendliche - unabhängig von ihrer gesellschaftlichen,
sozialen und kulturellen Herkunft - für die Persönlichkeitsbildung und als Förder- und Bildungsunterstützung von besonderer Bedeutung ist.


l Schach hat eine hohe integrative Wirkung.
l Es gibt keine sprachlichen und kulturellen Grenzen.
l Vermittlung soziale Kompetenzen wie Toleranz, Respekt und Dialogbereitschaft"*

* [Inhaltlich und gekürzt aus: bildung.bmbwf.gv.at/schulen/kulturvermittlung/schach.html]

Vorbilder:
Der Hamburger SK, einer der erfolgreichsten deutschen Schachvereine, ist seit Jahren im Hinblick auf Nachwuchsförderung
beispielgebend.

Chancen:
Heute daddeln Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit ihren Smartphones täglich, stündlich etc. in einer fiktiven Welt herum. Im Umgang
mit dem Internet haben sie die ältere Generation längst abgehängt. Kontemplativ und kaum kreativ, so könnte man ihr Nutzerverhalten
beschreiben.

l Schach kann man heute - in der Regel kostenlos - auf allen internetfähigen Medien spielen. Der DSB und die Vereine sollten über diese
   Option besser informieren und für diese werben.
l Vereine sollten vermehrt an die Schulen in ihrem Umfeld herantreten und Arbeitsgemeinschaften anbieten. Voraussetzung ist natürlich
   eine pädagische Kompetenz der Lehrenden im Umgang mit der jungen Generation.


Oldenburg, 03.08.2018

Karl-Heinz Wilke



  


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