RUNDE 2 - Schachabteilung des SV Großhansdorf

Schachabteilung des SV Großhansdorf
DRK - Gebäude, Papenwisch 30, 22927 Großhansdorf
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RUNDE 2

SVG 3 > HMM 2019
31.01.2019, 19 Uhr, HSK 24 - SVG 3: 4,0-4,0
Nr.HSK 24DWZ-
SVG 3
DWZErgebnis
1
Holger Wohlleben
1513
-
Dr. Bert Behnke
1790
1-0
2
Ahrend Bothe
1570
-
Dr. Volkmar Bernheiden
-
0-1
3
Boris Hoffmann
1573
-
Manfred Bley
1783
0-1
4
Bernd Schmechel
1336
-
Wolfgang Wilke
1594
1-0
5
Felix Chakhnowitch
1304
-
Claus-Peter Glied
1588
1-0
6
Mutlu Güneyli
1433
-
Erich Müller
1487
0-1
7
Leon M. Gannöhr
1288
-
Klaus Buhlmann
1443
½-½
8
Sebastian Karpe
1274
-
Jörn Maack
1326
½-½
Spielbericht von Manfred Bley:
"Um den MK gegen HSK 24 zu kommentieren, kann man eigentlich nur
die Form der Glosse wählen.
Vorher betone ich noch, dass ich selbst in
Bergstedt
versagt habe.
Die Voraussetzungen waren bei +165 DWZ
(„oben“ alle  > 250 und
Volkmar Bernheiden ohne DWZ, aber stärkster
Spieler unserer Mannschaft) klar. Alles andere als ein klarer Sieg kam
nicht in Frage
. Jetzt kamen wir aber tatsächlich vom Regen in die Traufe.
Als ich nach ca. einer Stunde aufstand und guckte, traute ich meinen
Augen nicht. Claus-
Peter Glied hatte eine Figur weniger für nix, Erich
Müller
stand ohne Dame da, hatte aber wohl noch etwas Gegenspiel
gegen einen nackten König. Auch
Bert Behnke hatte plötzlich eine
Qualle weniger.
Claus-Peter musste dann schnell aufgeben; auch Klaus
Buhlmann
gelang die Eröffnung nicht so, wie sie sollte und er machte
Remis. Volkmar spielte eine völlig souveräne Partie aus einem Guss,
sein
Gegner hatte im Nimzoinder den unbeweglichen Bauernblock c3/c4/d5/e4
mit der ständigen
Schwäche c4, die beharkt wurde. Die Entscheidung
fiel dann aber auf der anderen
Seite in einem kollabierenden Königsflügel.
Bert musste dann die Segel streichen
und Jörn Maack, unser unschlag-
bares
8. Brett machte Remis. 2:3. Inzwischen stand Wolfgang Wilke
hoffnungslos.
Meine Partie war lange ausgeglichen, bis mein Gegner, der
sehr viel Zeit verbraucht hatte,
nicht mehr die besten Züge fand und ich
fast das ganze Brett beherrschte (ein Springer auf f5 ist doch herrlich).
Ein Scheinopfer desselben auf g7 ließ dann alles zusammenbrechen.
Aber Wolfgang verlor, also 3:4! Und Erich? Er spielte immer noch.
T+T+2 Mehrbauern gegen D+S. Der König des Gegners stand immer
noch furchtbar. Und in der Tat, Erich gewann den Springer.
Ich ging jetzt lieber runter, aber etwas später
kam die freudige Nachricht:
4:4. Eine beeindruckende Leistung von Erich!
Wie ist das zu bewerten? Ein Punktverlust, der nicht passieren durfte.
Lag es am
Druck oder wurde der Gegner unterschätzt? Keine Ahnung.
Wir wollen das auch nicht zu ernst nehmen. Jetzt kommt Rösselsprung.
Auf geht’s Buam, Glückauf!"


 

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